Finanzierung über die KfW Bank

Fördermittel aus den von der KfW aufgelegten, verschiedenen
Förderprogrammen - “CO2-Gebäudesanierung”, “Wohnraum Modernisieren
(ÖKO-PLUS-Variante)” und “Ökologisch Bauen” sowie den seit 1.1.2007
für den kommunalen Bereich aufgelegten Programme “Sozial Investieren -
Energetische Gebäudesanierung” und “KfW-Kommunalkredit - Energetische
Gebäudesanierung” - können Privatpersonen und gemeinnützige Träger der
Einrichtungen über ihre Hausbank beantragen, Kommunen wenden sich
direkt an die KfW.

Heute hat Bundesminister Tiefensee die neue Kampagne zur
CO2-Gebäudesanierung in Berlin vorgestellt. Überdimensionale
Litfaßsäulen mit der roten Strickmütze als Symbol der Kampagne werben
von nun an in Deutschlands Städten für die Sanierung von Gebäuden, um
Energie, Emissionen und letztlich Geld zu sparen.

“Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm ist außerordentlich
erfolgreich: In 2006 und 2007 konnten damit mehr als 400.000
Wohnungen umfassend energetisch saniert werden”, zog Tiefensee
Bilanz.

Hinzu kommen mehr als 108.000 energetisch hochwertige Energiespar-
oder Passivhäuser und Gebäude, die mit erneuerbaren Energien beheizt
werden. “Mit den 2006 und 2007 geförderten Investitionen erreichen wir
eine Einsparung von rd. 1,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid, und das
jedes Jahr über einen Zeitraum von durchschnittlich 30 Jahren
Nutzungsdauer”.

Positive Effekte haben die Förderprogramme auch auf den Arbeitsmarkt:
Jede in die Gebäudesanierung investierte Milliarde Euro schafft oder
sichert rund 25.000 Arbeitsplätze.

2007 wurde das CO2-Gebäudesanierungsprogramm um die Programme
Kommunalkredit und Sozial Investieren für Schulen, Turnhallen,
Kindergärten und Gebäude der Jugendarbeit erweitert. Zur sozialen
Infrastruktur gehören deutschlandweit unter anderem ca. 40.000
Schulen, ca. 48.000 Kindergärten, Kindertagesstätten und Krippen sowie
mehrere zehntausend (Schul-) Turnhallen. Über die Hälfte dieser ca.
150.000 Gebäude gilt als dringend energetisch sanierungsbedürftig.
Dadurch wird teure Energie verschwendet. Vor allem Schulen der 60er
und 70er Jahre sind betroffen. Nach dem Bildungsbericht 2003 beklagen
die Schulleitungen, dass sich ca. 50 Prozent der Schulgebäude in
schlechtem Zustand befinden. Ähnliches gilt für Kindertagesstätten und
Jugendfreizeitheime.

Städte und Gemeinden in schwieriger Haushaltslage können sich am
CO2-Gebäudesanierungsprogramm bisher nicht im nötigen Umfang
beteiligen, weil sie dringend notwendige energetische Sanierungen
nicht allein mit Darlehen finanzieren können. Die Bundesregierung
unterstützt deshalb die energetische Sanierung sozialer Infrastruktur
insbesondere in Kommunen in “schwieriger” Haushaltslage mit
Investitionszuschüssen, damit der in den letzten Jahren aufgelaufene
Sanierungsstau in solchen Kommunen aufgelöst werden kann. Die
Bundesregierung hat dazu mit den Ländern und den kommunalen
Spitzenverbänden einen “Investitionspakt Bund-Länder-Kommunen zur
energetischen Erneuerung der sozialen Infrastruktur” geschlossen.

Der Bund stellt für den Investitionspakt im Jahr 2008 Mittel in Höhe
von 200 Millionen Euro bereit. Zusammen mit den Anteilen der Länder
und Gemeinden beträgt das Finanzvolumen 600 Millionen Euro. Damit
könnten rein rechnerisch etwa 600 Schulen oder 1.200 Kindergärten
energetisch saniert werden. Die Träger der Einrichtungen, die Kommunen
selbst, profitieren davon langfristig durch deutlich reduzierte
Rechnungen für den Energieverbrauch. Der Investitionspakt ist bisher
auf ein Jahr begrenzt, die Sanierungsprojekte können aber über einen
Zeitraum von 5 Jahren bis 2012 durchgeführt werden.

“Ich werde mich bei der Aufstellung des Bundeshaushalts 2009
für eine Fortsetzung des Investitionspaktes einsetzen”, so
Tiefensee.

Fördermittel aus den von der KfW aufgelegten, verschiedenen
Förderprogrammen - “CO2-Gebäudesanierung”, “Wohnraum Modernisieren
(ÖKO-PLUS-Variante)” und “Ökologisch Bauen” sowie den seit 1.1.2007
für den kommunalen Bereich aufgelegten Programme “Sozial Investieren -
Energetische Gebäudesanierung” und “KfW-Kommunalkredit - Energetische
Gebäudesanierung” - können Privatpersonen und gemeinnützige Träger der
Einrichtungen über ihre Hausbank beantragen, Kommunen wenden sich
direkt an die KfW. Umfassende Informationen zu den einzelnen
Förderprogrammen und zur Beantragung der Mittel finden Sie auf der
Website der KfW. Mehr Informationen erhalten Sie hier…

Pressemitteilung Nr. 18/2008,

11. Februar 2008, Kategorie Allgemein

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